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From the DOS/Windows95 perspective, memory management
is one of the strong points of Nintendo cartridges.
- terry@lambert.org


 

UPDATE zu: VMware Remote Console unter MAC OS direkt ohne Umweg über vCenter aufrufen    (August 2018)

Mit Mac OS 10.13 funktioniert das Ganze (unten beschrieben) nicht mehr. .webloc - Files werden jetzt ausschliesslich von Safari aufgerufen und dieser Fakt ist offenbar nicht mehr zu ändern.

Nach langem Suchen ist die Lösung ganz einfach: die Endung .webloc wird umbenannt in .inetloc und schon funktioniert alles wieder - offenbar sogar schneller, da der initiale Browser Aufruf nicht mehr erfolgt, sondern die VMware Remote Console direkt aufgerufen wird.

 

VMware Remote Console unter MAC OS direkt ohne Umweg über vCenter aufrufen    (Februar 2017)

Es kam dann irgendwann der dringende Wunsch auf, eine VMware Remote Console ohne den Umweg übers Klicken im vCenter benutzen zu können. Das Ganze auf einem Mac, und am liebsten per Draufklicken. Also, man lege eine Datei (bei mir auf dem Desktop) mit folgendem Inhalt an:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
<dict>
    <key>URL</key>
    <string>vmrc://@<IP Adresse vCenter Server>:443/?moid=<MOID der VM></string>
</dict>
</plist>

Die Datei bekommt die Datei-Endung ".webloc" also z.B. "console-srv42.webloc".

In der Datei ersetze man den Platzhalter "<IP Adresse vCenter Server>" mit der IP Adresse oder mit dem Namen des vCenter Servers.

Der Platzhalter "<MOID der VM>" - die Managed Object Reference ID - erhält man am einfachsten in der vCenter Appliance, wenn man unter "VM's und Vorlagen" die einzelnen VM's anklickt, dann erhält man in der Kopfzeile des Browsers die dazugehörige URL und ganz am Ende der URL finden man eine Zeichenfolge "vm-xxx". Dabei ist "xxx" eine - bei mir - ein- bis dreistellige Ziffernfolge und der resultierende String (also z.B. "vm-42") ist die MOID der jeweiligen VM, die eine Virtuelle Maschine eindeutig identifiziert.

Diese Datei auf dem Desktop ist dann klickbar und öffnet nach anklicken (das erste Mal wird noch der Benutzer und das Passwort des vCenters abgefragt, wer hier das Passwort im Schlüsselbund des Mac's sichern möchte, wird danach nicht mehr gefragt) ohne weiteres zutun dann eine VMware Konsole auf dem Schirm.

 

Bildschirm Auflösung für VMware Gast Mac OS X unter ESXi einstellen     (August 2016)

Wenn mensch Mac OS X als Gastbetriebssystem unter ESXi installiert, ist die Bildschirmauflösung in der VMware Remote Konsole fest auf 1024x768 eingestellt, was meist nicht ausreichend ist. Nach Installation der VMware Tools findet sich auf dem Mac mit 

/Library/Application Support/VMware Tools/vmware-resolutionSet

ein Programm, womit sich die gewünschte Auflösung persistent einstellen lässt.

 

vib per commandline auf einem ESXi installieren     (August 2016)

- SSH Login freigeben

- per SSH auf dem ESXi einloggen

- in das Verzeichnis wechseln, in dem das vib zu finden ist und dann:

esxcli software vib install  -v $PWD/name-des-zu-installierenden-vibs.vib

Wenn die Meldung:

'Could not find a trusted signer.'

kommt, dann kommt man durch anhängen eines "--no-sig-check" ggf. weiter.

 

SD-Card oder USB-Stick basierender Host in's vCenter hinzufügen  (Juni 2016)

Wenn ESXi auf einer SD Karte installiert wurde, kommt nach dem Hinzufügen in's vCenter folgende Meldung:

Systemprotokolle auf dem Host <Name oder IP-Adresse> werden in einem nicht beständigen Speicher gespeichert.

Abhilfe bringt u.A. das Speichern der Protokolle auf einem Rechner, auf dem Syslog läuft und wo der Syslog Port freigegeben ist. In der vCenter Host-Ansicht unter Verwalten -> Einstellungen -> Erweiterte Systemeinstellungen den Wert Syslog.global.logHost mit einer URL füllen, die auf den Syslog-Rechner zeigt. Syntax ist "Protokoll://Rechner:Port" also z.B. udp://192.168.255.13:514

 

ESXi 6.0.0 auf Update 2 bringen  (Mai 2016)

Und dann wollte ich noch meinen etwas betagten ESXi Server auf den neuesten Stand bringen. Dazu fand ich diese Seite, die einen brauchbaren Weg beschreibt, der allerdings bei mir nicht funktionierte: erstens löst mein interner Nameserver keine externen Namen auf und zweitens wird intern ein http-Proxy benutzt.

Es ging schliesslich so:

1. ESXi per GUI in den Wartungsmodus bringen

2. ESXi Firewall aufmachen

esxcli network firewall ruleset set -e true -r httpClient

3. DNS Server aufmachen (in der named.conf für diese IP rekursive Abfragen konfigurieren) und dem ESXi bekannt machen:

esxcli network ip dns server add -s=192.168.42.42

Selbst bei der Verwendung von IP Adressen und einem Proxy gings nicht, erst ein Nameserver brachte abhilfe ...

4. Patches holen und applizieren

esxcli software profile update -p ESXi-6.0.0-20160302001-standard -d http://hostupdate.vmware.com/software/VUM/PRODUCTION/main/vmw-depot-index.xml --proxy=http://192.168.42.142:8080

5. ESXi Firewall wieder zumachen

esxcli network firewall ruleset set -e false -r httpClient

6. Reboot ESXi

7. Wartungsmodus via GUI beenden

Und siehe da, wirklich, man kann den ESXi Server jetzt unter https://<esxi-server>/ui wunderschön über den Browser bedienen und braucht den vSphere Client nicht mehr (bzw. nur noch selten, alles geht per Browser nicht).


 

ESXi 6 virtuelle Maschinen klonen  (Mai 2016)

Unter dem freien VMware ESXi gibt es keine Option im vSphere Client, um eine Maschine zu klonen. Am simplesten ist es (bei freigegebenem ssh Zugriff auf das ESX) auf der Kommandozeile die virtuelle Festplatte zu kopieren:

cd /vmfs/volumes
vmkfstools -i FreeBSD-10.3-TEMPLATE/FreeBSD-10.3-TEMPLATE_1.vmdk FreeBSD-10.3-STABLE/FreeBSD-10.3-STABLE_1.vmdk -d thin

( Doku zu vmkfstools gibts hier )

... und dann mit dem vSphere Client  eine neue virtuelle Maschine zu erzeugen, die die eben kopierte Datei als Festplatte benutzt und fertig.